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Yamaha Musikschule


Musizieren lernen in YAMAHA Musikschulen ist seit 1954, dem Gründungsjahr der YAMAHA Musikschule in Japan, möglich. Leitgedanke für die Gestaltung des Unterrichts ist, die musikalischen Anlagen eines jeden Menschen bereits im Kindesalter zu wecken, sie spielerisch weiterzuentwickeln und durch eine Vielzahl von Unterrichtsangeboten kontinuierlich zu fördern. Seit 1966 gibt es die YAMAHA Musikschulen auch in Europa.

Heute haben sich die YAMAHA Musikschulen weltweit zu einem großen System mit 600.000 Schülern und 20.000 Lehrkräften in 6.000 Standorten entwickelt. Mehr als 5 Millionen Schüler haben eine YAMAHA Musikschule besucht.

Kreativität in spielerischer Weise fördern
In den YAMAHA Musikschulen bestimmen folgende Prinzipien das pädagogische Handeln: Die altersgerechte Ausbildung, der offene Gruppenunterricht und die besondere Förderung der Kreativität.

Altersgerechte musikalische Ausbildung (zum Beispiel der kindliche Spracherwerb)
Das Vorbild des kindlichen Spracherwerbs gibt entscheidende Impulse für die Konzeption des Unterrichts. Kinder lernen ihre Muttersprache im zwanglosen Austausch mit anderen. In der Ausbildung und Differenzierung des kindlichen Gehörs vollzieht sich zwischen dem vierten und sechsten Lebensjahr ein qualitativer Sprung, der für Spracherwerb und musikalische Ausbildung gleichermaßen von Bedeutung ist. Die YAMAHA Musikschule legt deshalb besonderes Gewicht auf die Musikalisierung von Klein- und Kleinstkindern. Die Bedeutung dieser Lebensphase für die spätere Entwicklung der musischen und intellektuellen Fähigkeiten kann kaum hoch genug veranschlagt werden.

Die YAMAHA Musikschule verwendet deshalb ebenso große Aufmerksamkeit auf die Konzeption und Weiterentwicklung kindgerechter Unterrichtsangebote wie auf die Auswahl und ständige Weiterbildung pädagogischer Lehrkräfte.

Der offene Gruppenunterricht
Der offene Gruppenunterricht Der offene Gruppenunterricht ist ein wichtiger Bestandteil des Unterrichtskonzepts der YAMAHA Musikschule. Überschaubare Gruppen mit bis zu maximal zehn Teilnehmern lernen mit- und voneinander. Die besonderen Fähigkeiten fortgeschrittener Teilnehmer bereichern das Unterrichtsgeschehen, ohne es zu dominieren. Die Prinzipien des offenen Gruppenunterrichts und des Entdeckenden Lernens sind handlungsleitend in allen Bereichen.

Förderung der Kreativität
Die Förderung kreativer Impulse ist für die YAMAHA Musikschulpädagogik von zentraler Bedeutung. Jegliche Kommunikation basiert auf der Fähigkeit, eigene Gedanken frei artikulieren und mit den Regeln eines Systems schöpferisch umgehen zu können.

Speziell geschulte Musikpädagogen geben den Wünschen und Anregungen der Schüler Raum. Improvisieren, Arrangieren und andere kreative Techniken ergänzen die traditionellen Unterrichtsinhalte. Dabei werden verschiedene musikalische Stilrichtungen und Epochen ausdrücklich als gleichwertig akzeptiert. Moderne Lernsoftware in Form von Disketten, MCs, CDs und multimedialen Programmen helfen den Schülern, das Üben von Anfang an als Vergnügen zu empfinden und ihre persönlichen Lernziele spielerisch zu erreichen. Das Prinzip „Lernen mit Spaß“ gibt in den YAMAHA Musikschulen den Ton an.


 

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